Autor Thema: Stängelwelke  (Gelesen 1179 mal)

wallu

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Stängelwelke
« am: 23. Juni 2018, 17:01:40 »
Ich nehme mal einen Teil von Petras Post zum Anlaß, dieses Thema aufzumachen.

.... Phlox paniculata bekommt hier Stängelwelke (Ursache noch nicht bekannt)...

In der Tat leiden bei mir auch diverse Stauden unter dieser Stängelwelke. Besonderfs betroffen sind Raublattastern (70% aller Stängel), Glattblattastern (20%), verschiedene Staudensonnenblumen (30-50%; ausgenommen Topinambur) und Campanulas (C. trachelium: über 50%). Bei Phlox und einigen anderen Stauden bekommen glücklicherweise bislang nur einzelne Stängel diese Welke.

Das Schadbild ist immer das gleiche (siehe Bild): Der untere Stängelteil wird braun und weich, die Stängel welken und fallen um. Egal, ob die Stauden staubtrocken oder eher feucht stehen. Was kann man dagegen tun? Besonders die Raublattastern werden allmählich ein Totalausfall  :(.
Viele Grüße aus der Rureifel

Petra Vogt-Werner

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Re: Stängelwelke
« Antwort #1 am: 27. Oktober 2018, 15:49:48 »
Ich hole das Thema mal wieder hoch.
Ich habe in diesem extrem trockenen Herbst jetzt auch Schäden an einigen Glattblattastern festgestellt, wo einzelne Stängel komplett schwarz geworden sind.
Bei den Phloxen haben gottseidank doch etliche zumindest ein oder zwei Stängel behalten und haben überlebt. Ein paar sind trotzdem komplett weg. Stecklinge waren in diesem Sommer auch kaum gelungen, weil es einfach zu heiß war :'(.
Liebe Grüße
Petra

wallu

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Re: Stängelwelke
« Antwort #2 am: 28. Oktober 2018, 16:05:19 »
Ich bin mit dem Problem auch noch nicht weitergekommen, trotz Hilfe-Ersuchen im Parallel-Forum  :-[. Das einzig Positive ist, daß es ab etwa Ende Juli kaum mehr weiteren Ausfälle mehr gab...
Viele Grüße aus der Rureifel

ralf neugebauer

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Re: Stängelwelke
« Antwort #3 am: 04. November 2018, 08:07:48 »
Ich bin mit dem Problem auch noch nicht weitergekommen, trotz Hilfe-Ersuchen im Parallel-Forum  :-[. Das einzig Positive ist, daß es ab etwa Ende Juli kaum mehr weiteren Ausfälle mehr gab...
Ein Teil Deiner aufgeführten Pflanzen brauchen vor allen Dingen Kalk !Diesen bringe ich bereits beim ersten Austrieb aus.
Versuche es später beim Knospenstadium  - also kurz vor der Blüte-  zu tun , hatten überhaupt keinen Erfolg .
Meine sämtlichen Astern , teilweise Campanulas , Phloxe und besonders Chrysanthemen bekommen regelmäßig Dolomitkalk.
Und stehen bei meinem sandigen Boden - in Kompost mit Lehmanteil . Etwas schwierig umzusetzen - aber es geht durch Lehmpulver aus dem Baustoffhandel .
Im nächsten Jahr werde ich mit gelöschtem Brandkalk experimentieren.

wallu

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Re: Stängelwelke
« Antwort #4 am: 04. November 2018, 09:17:22 »
Hm, wir haben hier tatsächlich praktisch kalkfreien Boden. Da werde ich im Frühjahr mal experimentieren. Danke für den Tip.
Viele Grüße aus der Rureifel

Petra Vogt-Werner

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Re: Stängelwelke
« Antwort #5 am: 04. November 2018, 14:35:41 »
Vor Kalk kann ich mich kaum retten, gärtnere ja auf dem Abraumhügel eines Kalksteinbruchs. Könnte natürlich auch schon wieder zu viel Kalk sein (vor allem auch zu durchlässig/zu wenig wasserhaltend).
Liebe Grüße
Petra

Roland

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Re: Stängelwelke
« Antwort #6 am: 07. November 2018, 21:16:35 »
Hallo,
Stängelwelke wird wohl durch Pilzbefall ausgelöst. Es gibt ein wirksames und umweltverträgliches Desinfektionsmittel, welches das Wachstum der Pflanzen unterstüzt und Pilzerkrankungen bekämpft. Es ist kein Schädlingsbekämpfungsmittel, sondern macht ausschließlich Mikroorganismen, wie Pilze, Schimmel, Keime und Bakterien unschädlich. Das Mittel zeichnet sich weiterhin dadurch aus, dass keine mikrobakterielle Resistenzen auftreten und es ist pH-neutral ist. Dermatest hat es mit "sehr gut" ausgezeichnet. Anwender haben gute Erfahrungen auch bei falschem Mehltau, speziell in Weinanbaugebieten und sogar bei Befall durch den Buchsbaumzünsler gemacht. Hier speziell werden wohl die Eier ausgetrocknet.
Bei Interesse bitte Anfragen an meine Mail-Adresse.

Roland Wilke

Pyxidanthera †

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Re: Stängelwelke
« Antwort #7 am: 07. November 2018, 22:07:16 »
Ist das ein Geheimmittel?
Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.    Albert Camus

ralf neugebauer

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Re: Stängelwelke
« Antwort #8 am: 08. November 2018, 05:49:08 »
Dermatest

Roland Wilke
Klingt so nach  "dermatologisch " .

wallu

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Re: Stängelwelke
« Antwort #9 am: 08. November 2018, 09:13:06 »
Ich nehme an, die testen auf Hautverträglichkeit  ;). Aber wie heißt jetzt das Wundermittel?
Viele Grüße aus der Rureifel

Roland

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Re: Stängelwelke
« Antwort #10 am: 08. November 2018, 16:19:39 »
Hallo,

ja das Mittel ist auch auf Hautverträglichkeit getestet worden, hauptsächlich aber für andere Anwendungenbereiche.
Wie ich schon geschrieben habe, weitere Infos nur über den Kontakt per Mail.

LG Roland Wilke

Purpurstaude

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Re: Stängelwelke
« Antwort #11 am: 08. November 2018, 22:15:13 »
Ist das ein Geheimmittel?

Klingt eher nach Wundermittel ... aber wenns funktioniert, umso besser!
Liebe Grüße A.

Wer andern eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät!
(Fränkische Weisheit)