Autor Thema: Rosenbohrer  (Gelesen 444 mal)

Sabine Baumann

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Rosenbohrer
« am: 05. Dezember 2018, 23:25:33 »
Der Rosenbohrer macht mir in letzter Zeit ziemlich zu schaffen. Und zwar nicht nur an meinen Ramblerrosen sondern auch an den Strauchpaeonien. Offenbar verlässt er die Pflanze schon relativ früh im Sommer wieder, um sich am Boden zu verpuppen. Erwischen könnte man ihn also nur, solange er noch im Trieb frisst. Im nächsten Jahr ist sonst die ganze Kinderschar zur Stelle, um die Pflanzen auf kürzestem Weg erneut zu befallen. Hat jemand damit Erfahrungen? Kann ich den Befall so früh schon erkennen, dass ich die befallenen Triebe rausschneiden kann?

ralf neugebauer

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Re: Rosenbohrer
« Antwort #1 am: 06. Dezember 2018, 06:32:35 »

Da sich die Kokons der Larven im Boden aufhalten , kann Hacken das Schlüpfen der Larven verhindern .
Denn damit werden die Kokons vernichtet . Als Vorbeugung würde ich den Boden mehrmals zu Beginn des Frühjahrs durchhaken .

Ich benutze für meinen Lilien Neem . Habe es als Pulver immer als Zusatz auf die Beete gestreut oder die Pflanzen
eingesprüht . Es wirkt systemisch, nicht direkt. Benutze eine 0,5 bis 1%  Lösung . Der Wirkstoff wird über die Blätter in sehr kurzer Zeit aufgenommen. Habe irgendwo gelesen , daß es auch beim Triebbohrer helfen soll , wenn er frißt . Er soll verhungern .
Auch das Übergießen mit Brühe aus Brennnesseln oder Schachtelhalmen soll helfen. Habs aber nicht getestet.


Sabine Baumann

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Re: Rosenbohrer
« Antwort #2 am: 06. Dezember 2018, 09:58:14 »
Das hört sich ja vielversprechend an! Danke Dir!