Autor Thema: am Teich im 3.Jahr  (Gelesen 274 mal)

Michael.Kiessling

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am Teich im 3.Jahr
« am: 07. August 2019, 05:59:48 »
schön langsam etablieren sich auf dem extrem kargen Boden die Wildstauden und Steppenpflanzen am Teich (3.Jahr) Besonders die hohe Glockenblume (Campanula pyramidalis) stand eigentlich vorher ganz woanders, sie hat sich einfach selber an den Zaun ausgesät weil sie hier wohl Halt findet- die im Beet hingegen sind eingegangen- verrückt. Die wilde Möhre ist auch von selber gekommen, wird aber geduldet weil sie Futterpflanze u.a. für den Schwalbenschwanz ist. Auf die Fläche wurde nie was angepflanzt, sondern immer wieder mal was ausgesät. Das macht das Gesamtbild unheimlich spannend, weil man immer wieder etwas neues, völlig unerwartetes entdeckt. Eine Pracht waren u.a. auch der wilde Natternkopf, ein absoluter Insekten-Magnet. Bei der Möhre schneide ich da halt Verblühtes ab ( ::)) weil sie ansonsten recht invasiv werden kann- jedenfalls wirkt alles mittlerweile natürlicher
Standort Oberbayern, Chiemgau, 550m Höhe, Klimazone 5-6, Schwerpunkt Kakteen, Kiesgarten, Exotenbereich, gesamt ca. 400m² Unterglas/Folie, 500m² Freifläche, Schwimmteich

Edi

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Re: am Teich im 3.Jahr
« Antwort #1 am: 07. August 2019, 12:24:54 »
Wie herrlich, Michi!
Die wilde Möhre darf jetzt hier auch da und dort stehen bleiben, die Korbblütler sind besonders beliebt bei Insekten.
Kerbel in Rot und Gelb ist auch toll.

wallu

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Re: am Teich im 3.Jahr
« Antwort #2 am: 07. August 2019, 16:44:51 »
OT, aber trotzdem: Auf wilde Möhren ist der Schalbenschwanz bei uns noch nie gegangen. Dafür ist er Stammgast auf Dill, Roßfenchel (Silaum silaus) und seit letztem Jahr in einer ganzen Schar auf Bergfenchel  :).
Viele Grüße aus der Rureifel

Michael.Kiessling

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Re: am Teich im 3.Jahr
« Antwort #3 am: 04. Dezember 2019, 06:45:18 »
ja, habe auch gemerkt, dass meine Schwalbenschwanzbabys es bevorzugt haben die Gemüse-Karotte in Beschlag zu nehmen- Bei Wilde Möhre habe ich stets alles verblühte abgeschnitten und beim völligen Abblühen auch die Pflanzen entfernt um eine Invasion auszuschließen. Als Raupenfutter kam sie offensichtlich nicht in Frage, trotz Berichte in der Literatur. In Maßen sind sie wirklich sehr nützlich- aber machen halt dann auch viel Arbeit bei der Kontrolle. Die Schwalbenschwanzraupen habe ich kurzerhand auf die Petersilie umgesiedelt was super funktioniert hatte.
Standort Oberbayern, Chiemgau, 550m Höhe, Klimazone 5-6, Schwerpunkt Kakteen, Kiesgarten, Exotenbereich, gesamt ca. 400m² Unterglas/Folie, 500m² Freifläche, Schwimmteich