Autor Thema: Tomatenernte in Sicht  (Gelesen 3010 mal)

Hannelore Goos

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Re: Tomatenernte in Sicht
« Antwort #30 am: 22. Oktober 2017, 09:06:04 »
Danke, dann habe ich ja noch Hoffnung.

Gruß
Hannelore
Es macht übrigens viel wacher, den Kaffee über die Tastatur zu kippen, statt ihn zu trinken. (Quadrasophics)

Rainer Reisefüchsle

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Re: Tomatenernte in Sicht
« Antwort #31 am: 01. November 2017, 10:28:18 »
Haben inzwischen die Tomaten im ungeheizten Gewächshaus abgeräumt, die Fleischtomatensorte "Berner Rose" war die einzige, die noch komplett ordentlich belaubt war, siehe Foto. Es hingen auch noch einige wenige grüne Tomaten dran.
Sie hat mir von allen 20 Sorten, die wir dieses Jahr anbauten, am besten geschmeckt. Der Ertrag war allerdings recht gering.

Sabine Baumann

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Re: Tomatenernte in Sicht
« Antwort #32 am: 01. November 2017, 21:03:44 »
Das war bei mir leider auch immer so, darum hab ich sie schweren Herzens ausgemustert. Ich bin nach wie vor noch auf der Suche nach wirklich wohlschmeckenden Massenträgern. Es kommt mir bescheuert vor, wenn ich im Sommer Dosentomaten verwenden muss, weil meine Tomatenpflanzen nicht genug hergeben... 😇

Hannelore Goos

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Re: Tomatenernte in Sicht
« Antwort #33 am: 03. November 2017, 18:44:22 »
Hallo Sabine,

Massenträger, die Dosentomaten ersetzen, sind vom Roma-Typ. Die besten Erfahrungen habe ich mit Andenhorn, bei mir im Freien reift sie allerdings nicht besonders früh. Ob man die Reife im Gewächshaus beschleunigen kann, weiß ich nicht.

Fleischtomaten sind eigentlich nicht zum Kochen geeignet, bei ihnen ist das Säure-Süße-Verhältnis anders und das Aroma entfaltet sich am besten ungekocht. Einen Massenträger kenne ich da nicht. Die aromatischsten, die ich kenne, ist Prinz von Sachsen-Coburg, aber sie bringt oft pro Etage nur eine Frucht und ist sehr platzanfällig.

Meine Tomatenpflanzen im Beet sind alle noch grün, Party und Andenhorn blühen immer noch und setzen Früchte an.

Übrigens gibt es eine gelbe Neuzüchtung, die ich auf jeden Fall ausprobieren werde: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/open-source-saatgut-warum-die-tomate-sunviva-abgs-hat-a-1145093.html

Gruß
Hannelore

   
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Susanne ex Braves Kind

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Re: Tomatenernte in Sicht
« Antwort #34 am: 05. November 2017, 11:10:05 »
Ich hatte in diesem Jahr zum ersten Mal Andenhorn ausgesät. Es stimmt, sie reift spät, aber sie reift auch sehr diszipliert nach. Die noch grün geernteten Früchte liegen bei mir seit Anfang Oktober in der Küche und werden nach und nach verzehrt. Jetzt sind allerdings fast alle rot - oder schon weg.  ;)

Hannelore Goos

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Re: Tomatenernte in Sicht
« Antwort #35 am: 05. November 2017, 13:19:53 »
Und lässt sich wunderbar einfrieren, das ersetzt die Dosentomaten bis zur nächsten Ernte.
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Sabine Baumann

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Re: Tomatenernte in Sicht
« Antwort #36 am: 05. November 2017, 22:03:13 »
Ok, dann werd ich die nächstes Jahr mal testen.
Wie frierst Du sie ein, Hannelore? Als ganzes?

Hannelore Goos

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Re: Tomatenernte in Sicht
« Antwort #37 am: 06. November 2017, 08:13:46 »
Einfach nur mit einem trockenen Tuch abreiben und ab in einen wiederverschließbaren Gefrierbeutel.

Wenn sie dann gebraucht werden: Gefroren auf einen Pellkartoffel-Dreizack spießen, kurz unter den Wasserhahn halten, dann geht die Haut von alleine ab.

Gruß
Hannelore
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Hannelore Goos

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Re: Tomatenernte in Sicht
« Antwort #38 am: 06. November 2017, 08:31:16 »
Aus aktuellem Anlass hole ich die alten Beiträge mal wieder herauf:
Wie hälst du denn die Sorten rein? Sie neigen doch sehr zum Hybridisieren. Ich hatte nachdem ich 4 Sorten etwa 10 Jahre angebaut hatte, praktisch nur noch eine , die eine Mischung aus den 4en war, natürlich keine gute.
Dass mit Hybridisierung habe ich auch erlebt. Wir haben drei Jahre lang Samen geerntet, dann war es nur noch ein schlechtes Gemisch. Besonders auffallend war es bei gestreiften oder dunklen Sorten.

Dem Widerspricht, was mir ein Fachmann von Open Source Seeds schrieb:
Zitat von: Benjamin Kahl
Was die Tomaten angeht: Diese sind relativ leicht sortenrein zu halten, da sie sich fast nur selbst bestäuben. Windbestäuber im eigentlichen Sinne sind sie nicht. Dazu müssten sie ihren Pollen über den Wind verteilen, was sie nur sehr geringfügig tun. Die Verwechslung kommt vermutlich daher, dass der Wind bei der Bestäubung -genau wie Insekten- eine wichtige Rollen spielen kann, da er die zwittrigen Blüten in Vibration versetzt und so zur Selbstbestäubung beiträgt. Zur Fremdbefruchtung kommt es bei Tomaten zumeist, wenn Insekten Pollen von Pflanze zu Pflanze tragen, aber auch dies spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Könnte es sein, dass ihr Saatgut von einem "Offiziellen Saatguthersteller" verwendet habt? In dem von mir verlinkten Spiegelartikel heißt es:
Zitat
Die Agrarfirmen verkaufen sogenanntes Hybridsaatgut, wie im Fall de facto aller Tomaten, bei dem besonders gewünschte Pflanzenmerkmale in der nächsten Generation schon wieder verschwunden sind.

Auf jeden Fall sollte dies verfolgt werden. Dieses Jahr habe ich nur von einer Fleischtomate "geschützt" gezogenes Saatgut. ( Große Teefiltertüte über die Blütenstände im Knospenzustand, nach Aufgehen der Blüten täglich schütteln, beim Erscheinen von Fruchtansätzen Tüte abnehmen.) Nächstes Jahr werde ich sicher auch meine anderen Sorten so behandeln.

Gruß
Hannelore
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Hannelore Goos

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Re: Tomatenernte in Sicht
« Antwort #39 am: 25. November 2017, 12:56:53 »
Bei den Tomaten, die ich jetzt zum Nachreifen gelegt habe, sind auch drei "Prinz von Sachsen Coburg-Gotha", die aus kontrollierte und abgeschirmter Selbstbefruchtung entstanden sind. Meint Ihr, dass die Samen keimfähig sein werden, wenn sie im Zimmer erst rot werden?

Die Frage ist beantwortet: Keimprobe mit 6 Samen, am 11.11. gelegt, Zustand der 5 Aufgegangenen heute:
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Susanne ex Braves Kind

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Re: Tomatenernte in Sicht
« Antwort #40 am: 26. November 2017, 10:04:49 »

oho... ziehst du das durch? Ich hätte mangels Gewächshaus dabei Probleme...

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Re: Tomatenernte in Sicht
« Antwort #41 am: 26. November 2017, 10:20:33 »
Seit mehr als 10 Jahren baue ich Tomaten aus eigener Samenernte an.
Da gab es nie Probleme. Sie fallen bei mir immer Sortenrein. Gerade reifen noch welche am Küchenfenster zur Samenernte nach.
Stefan Strasser, Vizepräsident der GdS und Leiter der Fachgruppe Lilien. Koordinator Teilnetzwerk Lilium der Deutschen Genbank Zierpflanzen.
Macht alle mit, denn gemeinsam können wir mehr erreichen.

Hannelore Goos

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Re: Tomatenernte in Sicht
« Antwort #42 am: 26. November 2017, 10:51:15 »
oho... ziehst du das durch? Ich hätte mangels Gewächshaus dabei Probleme...

Ich stelle sie halt mal ins Kalthaus. Es ging mir speziell um die Keimfähigkeit, denn sie waren ja von grasgrün gepflückten und nachgereiften Früchten. Wenn diese fünf nicht durchkommen, ist es kein Problem, ich habe noch an die hundert Samen davon.

Gruß
Hannelore
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