Autor Thema: Boden des Jahres  (Gelesen 881 mal)

Hortulus

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Boden des Jahres
« am: 04. Dezember 2017, 09:30:09 »
Boden des Jahres 2008 - Die Braunerde

Der Boden des Jahres 2008 ist die Braunerde. Braunerde kommt auf der ganzen Welt vor. Braunerde ist ein sehr alter Boden. Gut in unseren Gärten aber auch bestes Acker- und Grünland. Viele Wälder in Österreich und Deutschland stehen auf Braunerde.
Stefan Strasser, Vizepräsident der GdS und Leiter der Fachgruppe Lilien. Koordinator Teilnetzwerk Lilium der Deutschen Genbank Zierpflanzen.
Macht alle mit, denn gemeinsam können wir mehr erreichen.

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Re: Boden des Jahres
« Antwort #1 am: 04. Dezember 2017, 09:37:05 »
Boden des Jahres 2009 - Die Kalkmarsch

Kalkmarschböden entstehen nahe der Küsten durch die Gezeiten.
Es sind kalkhaltige Grundwasserböden aus Meeresablagerungen mit einer sehr hohen Bonität.
Manche Orte haben davon ihre Namen erhalten.
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Re: Boden des Jahres
« Antwort #2 am: 04. Dezember 2017, 09:43:26 »
Boden des Jahres 2010 - Die Stadtböden

Tatsächlich haben unsere Böden in den Städten eigene Eigenschaften.
Stadtböden entstanden und wurden geprägt durch Städtebau, Brände, Kriege und Umwelteinflüsse.
So finden wir in den Städten ganz andere Böden als auf den umliegenden Äckern, Wiesen und Wäldern.
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Re: Boden des Jahres
« Antwort #3 am: 04. Dezember 2017, 09:50:29 »
Boden des Jahres 2011 - Brauner Auenboden

Braune Auenböden entstehen durch Überschwemmung entlang der Flüsse.
Sie sind meist ein sandiglehmiger bis lehmiger Auenboden, von ockerbrauner bis rotbrauner Färbung.
Braune Auenböden sind sehr fruchtbar, was man ja vom Nil her kennt.
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Re: Boden des Jahres
« Antwort #4 am: 04. Dezember 2017, 10:10:57 »
Boden des Jahres 2012 - Das Niedermohr

Niedermoore sind sehr wertvoll.
Sie wurden lange Zeit für Brennstoff- und Gartentorfabbau genutzt.
Manche haben ihre Gärten auf ehemaligen Niedermooren und profitieren von den besonderen Eigenschaften.

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Re: Boden des Jahres
« Antwort #5 am: 04. Dezember 2017, 10:16:25 »
Der Boden des Jahres 2013 - Die Plaggenesch

Plaggenesch sind von Menschen durch den Roggenanbau gemachte Böden.
Es gib Brauner Plaggenesch und Grauer Plaggenesch. Zu finden sind Plaggenesch vor allem in Niedersachsen.
Plaggenesch sind fruchtbare, humose Böden, oft mit 40 bis 150 cm sehr tiefgründig und bestens für Gärten geeignet.
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Re: Boden des Jahres
« Antwort #6 am: 04. Dezember 2017, 10:26:16 »
Der Boden des Jahres 2014 - Der Weinbergsboden

Weinbergsböden sind so unterschiedlich wie die Ausgangsgesteine auf denen sie entstanden sind.
Die als Rigolen bezeichneten Mischböden der Weinbergsböden entstanden durch des Winzers Arbeit im Weinberg, das Rigolen.
Die Winzer lockern dabei die Erdschichten und mischen sie bis gut 1 Meter Tiefe, um den Rebstöcken besseres Wachstum zu ermöglichen.
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Re: Boden des Jahres
« Antwort #7 am: 04. Dezember 2017, 10:32:28 »
Der Boden des Jahres 2015 - Der Pseudogley

Der Pseudogley, auch Stauwasserboden genannt, ist entweder zu nass oder zu trocken.
Das kommt von der Sperrschicht unter dem Humusboden.
Viele haben ihre Gärten auf genau solchen Böden. Da hilft oft nur Tiefenlockerung durch Holländern oder Rigolen.
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Re: Boden des Jahres
« Antwort #8 am: 04. Dezember 2017, 10:37:51 »
Der Boden des Jahres 2016 - Der Gley

Der Gley, auch Grundwasserboden genannt, führt oft sehr hohen Grundwasserstand.
Durch den hohen Grundwasserstand können unsere Pflanzen nicht tief wurzeln.
Meist ist Gley sehr nährstoffreich.
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Re: Boden des Jahres
« Antwort #9 am: 04. Dezember 2017, 10:58:57 »
Der Boden des Jahres 2017 - Der Hortisol

Als Hortisol bezeichnet man unsere von Menschen gemachten Gartenböden.
Wir alle kennen das, wir bekommen ein Grundstück mit eher ungeeignetem Boden und müssen da erst mal ran.
Oft sogar ist es nur noch der Unterboden, denn den guten Humus der vorherigen Wiese oder Ackerfläche, hat die Baufirma mit dem Oberboden abfahren lassen.

Mühsam beginnen wir dann, oft über Jahre, mit dem Humusaufbau. Bringen organische Substanzen in den Boden ein und freuen uns über viele Würmer.

Diese Hortisole zu schützen ist unser höchstes Gebot als Gärtnerinn und Gärtner.

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